Schwarz/Weiß oder Farbe – Was meint ihr?

Immer wieder fallen mir, in letzter Zeit häufiger, solche Facebook-Beiträge auf. Meist sind es sog. Hobby-Fotografen, die solche Beiträge schreiben. Immer wieder stelle ich mir dann die Frage, warum machen die das? Sind sie so wenig selbstbewusst, dass sie nicht zu ihrer Entscheidung stehen können oder ist es schlicht um Aufmerksamkeit, sprich Kommentare und damit Reichweite für seine Arbeiten zu bekommen?

Einige wenige dieser Beiträge mag ja wirklich dem Entscheidungsproblem entsprungen sein, aber mal ganz ehrlich: Wer S/W liebt, wird sich beim geringsten Zweifel IMMER für die S/W Version entscheiden! Umgekehrt ist es genauso.

Jeder(!) kommt irgendwann mal an einen Punkt, wo er sich nicht für die eine oder andere Version entscheiden kann, ganz egal, ob er Anfänger, Amateur oder Profi ist. Letztere machen die Entscheidung in welcher Form auch immer mit sich selbst aus oder fragen andere Leute. Das tun sie jedoch nicht öffentlich!

Sollte es wirklich mal eine Pattsituation geben, dann steht dazu, dass euch beide Versionen gleich gut gefallen. Dabei bricht einem kein Zacken aus der Krone und Pro/Contra-Kommentare wird es auch dazu genügend geben, denn über Geschmack lässt sich bekanntlich bestens streiten.

In diesem Sinne habe ich noch eine letzte Frage an euch: S/W oder Farbe? Ich kann mich einfach gar nicht entscheiden! 🙂
Schwarz/Weiß oder Farbe?

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Kevyn Aucion’s “All about Make-Up”

All about Make-up bei Amazon

Fast alle meine letzten Fotoshootings wurden von Visagisten oder auch Make-Up Artists unterstützt. Auch wenn sich heute sehr viel mit Photoshop in der Bildbearbeitung durchführen lässt, so ist das zum Einen nicht zwangsläufig sinnvoll und kostet zum Anderen in nahezu allen Fällen ein vielfaches der Zeit, die ein Make-Up Artist benötigt. Wenn keine Highclass-Beautyretusche gefragt ist, gibt es dann in diesem Bereich in der Bildbearbeitung nahezu nichts mehr zu korrigieren und ganz nebenbei bemerkt: Es sieht in nahezu jedem Fall auch deutlich besser aus.

Bisher hatte ich nur eine ganz latente Vorstellung von Make Up und schon ganz und gar keine Ahnung, was Concealer und Konsorten sind. Eyeliner, Rouge und Lipgloss waren Dinge, die ich einsortieren konnte, aber bei Mascara war es schon wieder soweit, dass ich gerade noch wusste, dass man es im Bereich der Augen einsetzt.

Egal wie man es dreht und wendet, besteht hier dringend Bedarf, diese Wissenslücken zu füllen, zumindest aber deutlich zu minimieren! Ich habe jetzt keine Ambitionen, mich als Make-Up Artist ausbilden zu lassen, das wäre wohl in etwa so sinnvoll, wie einen filigranen Nagel mit einem 5kg Vorschlaghammer gefühlvoll einzuschlagen. 😀
Vielmehr geht es mir darum, Arbeiten anderer besser lesen zu können und selbst ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviel Aufwand in etwa auf der Visaseite liegen. Dass ich mich dem Thema annehmen wollte, schob ich schon knapp ein Jahr vor mir her. Kürzlich sah ich auf Facebook einen Beitrag eines bekannten Fotokünstlers, der eben genau das Buch All about Make-Up von Kevyn Aucoin als sehr empfehlenswert beschrieben hat. Daraufhin habe ich eben mal fix bei Amazon reingeschaut und gesehen, dass es nur noch gebraucht zu bekommen ist. Also schnell zuschlagen, bevor die „wie neu“ beschriebenen Privatverkäufe weg sind. 🙂

Voller Neugier, was mich denn nun in der Welt des Make-Ups erwartet habe ich mir an zwei Abenden den Neuerwerb zu Gemüte geführt. In knapp der ersten Hälfte des Buches ist der Seitenaufbau genau so kreativ umgesetzt, wie das Thema selbst. Es hat etwas gedauert, bis ich mich mit der Machart angefreundet hatte. Viele verschiedene, teils sehr ungünstige Schriftarten auf ebenso kontrastreichen Hintergründen machten es mir nicht leicht die Informationen so aufzunehmen wie ich es von fast allen anderen Büchern kenne. Nach einiger Zeit hatte ich mich aber daran gewöhnt und es fiel mir mit dem Lesen deutlich leichter.

Kevyn’s Schreibstil ist angenehm zu lesen. Los geht es mit seiner Geschichte, wie sein Interesse für Make Up geweckt wurde. Manche Szenen sind so plastisch beschrieben, dass man schlicht nicht drumherum kommt, sich in seine Situation zu versetzen. Z.B. als er beschreibt, wie er in den nach Orangen riechenden Lippenstift seiner Mutter biss und feststellt, dass Geruch und Geschmack durchaus sehr unterschiedlich sein können. 😀
Go’s und No-Go’s gibt es nicht, die wohl wichtigste Message des Buches. Die vielen unterschiedlichen im Buch vorgestellten Make-Up’s wurden auch in für mich als Volllaien gut nachvollziehbaren bebilderten/skizzierten Schritten beschrieben.

In wie weit sich die im Buch beschriebenen Make Up’s auch auf meine Art zu retuschieren auswirken werden, wird sich zeigen.

Ich habe keinen Vergleich zu anderen Büchern zum Thema Make Up und kann deshalb nur sagen, dass ich das dafür ausgegebene Geld nicht bereue. Es wird sicherlich ab und an aus dem Regal genommen werden und das hat dieses Buch so manch anderem in meinem Regal voraus!

Zu bekommen ist das Buch u.a. bei Amazon: http://www.amazon.de/All-about-Make-up-Kevyn-Aucoin/dp/3884725629/

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Aurum Light Milk Workshop in Frankfurt

Some weeks ago I saw the Milky PinUps from Jaroslav Wieczorkiewicz, aka Aurum Light and I was so excited of his creative work. I’m aware of the principals how to create pictures like that, but if it‘s so easy, why there are not more pictures like that?
Jaroslav share his knowledge in just a few workshops all over the world, so I decided to visit the workshop close to Frankfurt. Because of the less count of workshops the participants came from the United States, Canada, Sweden, the Netherlands and Germany of course. Wow!

All the Saturday was about the shooting to capture all the pictures that will need to create the final one. To do that, the effort is not less. Depending on the concept you will need a lot of milk. There is not one big challenge, there are a lot of challenges to meet and have to surmount synchronously. The biggest one is for the model. It must stay in pose until all pictures of the necessary splashes are made. It’s a bit easier for the person that brings the milk on the body of the model. The whole trick is to keep the environment free of milk as much as possible. Milk gets sticky and it’s not funny to clean more than necessary. Flat containers and plastic foil will help to archive that.

With different tricks you are able to create the different styles of splashes you need to capture with your camera. Here you need a little bit experience making splashes and the right randomness of the capture. Depending of the target picture there can be 300 to 500 captures made until all is covered. Of course you will just use the best captures of each particular types of splashes.

After the first half of Jaroslav’s shooting everybody knows about all the topics he talked about right before the shooting. Subsequent to the shooting we start in teams of two people to take our own pictures.

What suggests during Jaroslav’s shooting had its zenith on the late afternoon. He did another demonstration shooting a part of his new project Splash Heros. Jaroslav become one with the shooting. I’d like to say hi was ecstatic in getting out the maximum in splashes and its quality. The first day was planned to finish at 5 p.m., but it was 7:45 p.m.! I never saw a photographer before, which spends so much passion in what he was doing. By the way, there was no time for a break for lunch!

At Sunday imaging editing was in the center stage. How to select the best captures? What criteria and detail is important for the selection? Which techniques will work to combine all the particular images to one perfect picture?

In my home studio it will have a milky shooting soon, that’s for sure! Now I have to find the right model… 😉

Last but not least: It was a fantastic workshop! Thanks to you Jaroslav and also to your team to let it become the experience!

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Datensicherung – leidlich aber notwendig

Der ein oder andere von euch hat es vielleicht schon mal erlebt, man sucht eine bestimmte Datei und findet sie nicht mehr oder noch schlimmer, ein Laufwerk geht kaputt. Mir ist beides schon passiert und ich war heilfroh, auf aktuelle, aber auch ältere Backups zurückgreifen zu können. Während sich bei der klassischen Festplatte im Rechner sich ein Defekt häufig noch soweit im Voraus ankündigt, sofern man die Anzeichen deuten kann, stirbt eine SSD von jetzt auf gleich.

Welche Backupmethode ist nun die richtige? Einzig richtige Antwort: Die, die ihr auch durchführt!!!

Es gibt nahezu unzählige Varianten, wie man seine Daten sichern kann, ALLE Varianten haben ihre Berechtigung und eine gemeinsame Schwachstelle, nämlich die Person, die sie durchführt und/bzw. überwacht.
Wer für seine Daten keine Kosten scheut, für den ist es am einfachsten und sichersten, wenn das Backup automatisch im Hintergrund auf ein NAS über das lokale Netzwerk erfolgt und das NAS wiederum einen Spiegelpartner außerhalb der eigenen vier Wände hat. Der Abgleich kann über eine verschlüsselte Kommunikation über das Internet erfolgen.

Darauf zu vertrauen, dass bei der NSA oder dem GCHQ eine aktuelle Version seiner Daten gespeichert ist, sollte sich darauf einstellen, dass es im Falle einer benötigten Wiederherstellung schwieriger sein dürfte, an seine Daten zu kommen, als über eine Datenrettungsfirma, die gegen Einwurf sehr vieler kleiner Münzen ihr Möglichstes geben.

Bis vor kurzem habe ich immer je nach Bedarf die in Windows integrierte Backupsoftware für meine Datensicherung genutzt. Eine kleine externe Dockingstation, in die man nackte 3,5“ oder 2,5“ Festplatten stecken konnte, war mein Backuplösung. Seit Windows 8.1 hat Microsoft jedoch das Ganze geändert, so dass ich nicht mehr so einfach bestimmen konnte, wann ich ein Backup von meinen Daten erstellen wollte, sondern sichert einzelne Dateiversionen selbstständig auf einen konfigurierbaren Speicherplatz. Des Weiteren hat man mit Windows 8.1 keine Möglichkeit mehr, alte Windows-Backups zu lesen. Man ist also schlicht weg am Ar…, wenn man irgendwas wiederherstellen möchte. Zu diesen ganzen Umständen kam auch, dass meine int. Speicherkapazität mit insgesamt 1TB zuneige ging.

Was also lag näher, sich Gedanken über die meine ideale Lösung zur Datensicherheit zu machen?
Meine Anforderungen waren:
• Die Lösung muss in der Handhabung so einfach wie möglich sein
• Den internen Speicherplatz möchte ich nicht erweitern
• Auslagerung nicht durchgehend benötigter Daten auf ext. Storage
• Spiegelung der ausgelagerten Daten/Backups an anderen Ort nicht notwendig
• Kein (permanent laufendes und stromverbrauchendes) NAS
• Keine LAN-Verkabelung
• Einfache Notfallwiederherstellung
• Kosteneffiziente Lösung

Meine Lösung sieht jetzt so aus:
Für die Auslagerung der Daten, auf die ich nicht in irgendeiner Form regelmäßig zugreife, habe ich mich für eine 2TB große 2,5“ Festplatte mit USB3 entschieden. Die gleiche Festplatte nutze ich ein weiteres Mal, die jedoch als manueller Spiegel für die erste Platte dient. Damit spare ich mir Backups in zeitlich kurzen Abständen der ext. Platte. Die Daten werden durch das Ausführen einer einfachen Scriptdatei (gebe ich auf Anfrage gerne weiter) auf die zweite Platte kopiert. Ein richtiger Spiegel ist es nicht, da auf der zweiten Platte keine Daten lösche. Damit erspare ich mir den Zugriff auf das Backup der ext. Platte, wenn ich mal nicht merken sollte, dass auf der ersten ext. Platte Daten fehlen und ich das Kopieren schon durchgeführt habe. Das Kopieren erfolgt übrigens mit ROBOCOPY.EXE, einem Kommandozeilentool, das Windows mitliefert. Vorteil dieser Lösung ist, dass ich die 2,5“ Platte auch bei (Urlaubs-)Reisen problemlos mitnehmen kann. Bei 3,5“ oder einem NAS gestaltet ich das schon etwas schwieriger.
Die Sicherung der Daten von den internen Festplatten meines Notebooks erfolgt weiterhin auf nackte 3TB große 3,5“ Platten, die ich in die ext. Dockingstation stecke. Diese ist mit eSATA angeschlossen, was höhere Datentransferraten erlaubt als USB3. Je nach Backupplatte werden so bis zu etwas mehr als 200MB/s geschrieben, was man zwar nicht unbedingt braucht, aber einen ein schnelles Backup doch auch durchführen und nicht „auf morgen“ verschieben lässt.
Das Windows interne Backup wurde gegen AOMEI Backupper ersetzt, einer freien Backupsoftware, die sich einfach bedienen lässt, nicht überfrachtet ist und sogar zeitgesteuerte Backups ermöglicht, was ich jedoch nicht nutzte.

Um bei den zwei externen 2,5“ Festplatten nicht durcheinander zu kommen, habe ich mich für Western Digital MyPassport Ultra in zwei unterschiedlichen Farben entschieden. Die blaue Platte ist mein Arbeitspferd, die rote der Spiegelpartner.
Meine Dockingstation ist von Anker (USpeed) und unterstützt neben USB3 auch eSATA, was für meinen Laptop von großem Vorteil ist. Wer 3,5“ Seagate Barrakuda Platten nutzen möchte, muss sicherstellen, dass diese auf dem aktuellen Firmwarestand sind. Platten mit älterer Firmware laufen in der Dockingstation nicht an. Von diesem ggf. möglichen lösbaren Problem abgesehen, ist die Performance der Seagate Platten gigantisch.

Vielleicht ist mein Ansatz der Datenauslagerung und –sicherung auch für den Einen oder Anderen von euch der geeignete?

Wie wichtig ein aktuelles Backup ist, habe ich vor ca. 10 Monaten selbst erfahren müssen, als mir einer der internen SSDs (Crucial M4 512GB) von jetzt auf gleich das Zeitliche gesegnet hat. Glücklicherweise hatte ich ein Backup vom Vortag…

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Calivize V

Wer mich kennt weiß, dass ich die Tutorials von Calvin Hollywood sehr schätze. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ich seinen Stil der Erklärungen sowie seine Stimme sehr angenehm empfinde und selbst nach längerer Zeit keine Probleme habe, ihm zu folgen.

Mit Calvinize V zeigt Calvin seine besten Techniken der letzten 5 Jahre. Die einzelnen Themen umfassen ein weites Spektrum und sind entsprechend vielseitig. Bei einigen Themen könnte man stundenlange Tutorials füllen, aber Calvin beschränkt sich hier ganz bewusst und verliert sich nicht in feinsten Details, die zum Erlernen oder Auffrischen der Technik aus meiner Sicht auch nicht notwendig sind. Auch wenn man sich die einzelnen Techniken in diversen Videoportalen zusammensuchen kann, mag ich es, die gut verständlichen Tutorials zusammen und schnell auffindbar auf der Platte liegen zu haben.

Wer, wie ich, schon viele Tutorials unterschiedlicher Personen gesehen hat und mit den Grundtechniken, Shortcuts und Funktionen/Wirkungen der einzelnen Photoshop-Funktionen vertraut ist, wird es zu schätzen wissen, dass diesbezüglich nicht mehr zu viel erklärt wird. Viel mehr setzt diese DVD bei einem grundlegenden und vertrauten Photoshop-Wissen an. Calvin verweist dabei auf sein ca. 1h Photoshop-Grundlagen-Video auf YouTube. Dadurch reduzieren sich meine „och nö“-Momente auf ein absolut tolerables Minimum, was ich an (leider zu wenigen existierenden) Tutorials inzwischen besonders schätze.

Getreu dem Spruch, „Wo Licht ist, ist auch Schatten!“, gibt es zwei Sachen, die mir nicht so sehr gefallen. Zuerst ist es die Auflösung von 1280×720, die vermutlich ein Tribut Video2Brain ist. Unter FullHD sollte aus meiner Sicht kein Video mit entsprechenden Ansprüchen mehr produziert werden. Wer es kleiner haben möchte, kann es sich mit kostenlosen Tools aus dem Web auch konvertieren und den minimalen Qualitätsverlust in Kauf nehmen. Gerne gebe ich auch 3€ mehr für die zweite DVD aus, die man benötigen würde.
Der zweite Punkt betrifft die Audiolautstärke, die sich zwischen den einzelnen Videos teilweise sehr deutlich unterscheidet. Beim „Nachschlagen“ sicherlich unauffällig, beim kontinuierlichen Durchsehen, aber teils recht deutlich spürbar.

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S u c h e